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    <title>travel round</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>neu.ling</dc:publisher>
    <dc:creator>neu.ling</dc:creator>
    <dc:date>2008-07-05T21:42:22Z</dc:date>
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    <title>travel round</title>
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    <title>Essen..</title>
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    <description>Das Essen hier ist ein paar Zeilen wert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zuerst einmal: An den Orten, an denen ich bisher war, trifft das Klischee nicht zu: Es gab NICHT besonders viele Übergewichtige. Das mag einerseits daran liegen, dass die Ostküste dafür bekannt ist, den Vorurteilen der Amis am wenigsten zu entsprechen (Ernährung, Umweltschutz &amp; Energie sind hier durchaus ein Thema). Es mag aber auch daran liegen, dass ich mich in einem sehr kleinen Kreis von Leuten bewege, die sich mehrheitlich sehr gesund ernähren. In den grossen Städten merkt man auch eine Zunahme des Körper-/Modebewusstseins im Gegensatz zu den peripheren Gebieten (was man sicherlich auch beim Vergleich zwischen Zürich und einem Dorf in Appenzell Ausserrhoden sagen ;-) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Dinge lernt man schnell:&lt;br /&gt;
Im Restaurant&lt;br /&gt;
- NIE zwei &quot;kleine&quot; sachen bestellen, vergiss es..du wirst vor Scham im Boden versinken, weil die Hälfte deines Essens anschliessend im Mülleimer verschwindet&lt;br /&gt;
- bestelle NIE die mittlere Portion, weil du gerade sehr hungrig bist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserhalb des Restaurants&lt;br /&gt;
- unglaublich, wo überall Vitamine drinstecken ;-): &lt;br /&gt;
..es gibt also Chocolate-Caramel-Pretzel-Explosion Glacé mit zusätzlichen Vitaminen, die extra-large Käsepizza ist ein super Protein-Liferant..&lt;br /&gt;
..und sonst gibt es noch ganze Supermarktabteilungen, die von Antiacid-Tabletten zu Pillen gegen Herinfarkt zu alles für den gesunden Lebensstil verkaufen ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was ich schmerzlich vermisse: Guten Kaffee (in der Stadt gibt es natürlich gute Cafés, aber bei uns nicht..)&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;hmmm-&quot; width=&quot;267&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/travvel/images/hmmm-.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Mitbewohnerin isst kein Gemüse/keine Früchte, isst nur fixfertige Sachen, zum Beispiel Spaghetti aus der Dose (fixfertig mit Bolognese und Vitamin C/D/E und Calcium...hmmm, lecker), Nuggets und Pommes, Pommes und Schnitzel oder zur Abwechslung auch mal 4 Sorten-Käse-Pizza..im Restaurant dann Käseravioli und Cappuccino (=italienisch) oder &quot;bitte den Burger mit Salat und Pommes, aber ohne Salat, Gurken, Zwiebeln..&quot; &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;HPIM1579&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/travvel/images/HPIM1579.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Aber manchmal ist Festtag: Dann wird gebacken!!Hey, Packung auf, Teig auf dem Blech verteilen, in den Ofen, kuck mal, selbstgemachte Cookies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sie keinen &quot;nährstoffmangel&quot; bekommt, hat ihre Mutter sie überredet, dreimal in der Woche einen fetten Schokoriegel zu essen (super- deckt 35 % Tagesbedarf an Balaststoffen!), am Besten direkt vor dem Sport (dann bringt der Sport auch am meisten ;-) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ZUM GLÜCK können wir uns inzwischen ZUSAMMEN darüber amüsieren..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, aber DER WAHRHEIT HALBER muss man echt sagen, dass es fast in jedem Supermarkt organic food gibt, jede Menge Auswahl an Alternativen und das jeder selbst wählen kann...und wo viele Ethnien zusammenkommen, gibt es auch viel zu probieren. Tolle, günsitge Restaurants gibts wirklich an JEDER ECKE..</description>
    <dc:creator>neu.ling</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://travvel.twoday.net/topics/Boston_ia&quot;&gt;Boston_ia&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neu.ling</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-05T21:08:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>&lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/slideshow/2008/07/03/nyregion/20080703_SUBWAY_SLIDESHOW_index.html?partner=permalink&amp;exprod=permalink&quot;&gt;http://www.nytimes.com/slideshow/2008/07/03/nyregion/20080703_SUBWAY_SLIDESHOW_index.html?partner=permalink&amp;exprod=permalink&lt;/a&gt;</title>
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    <dc:creator>neu.ling</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://travvel.twoday.net/topics/Boston_ia&quot;&gt;Boston_ia&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-07-04T19:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://travvel.twoday.net/stories/5001278/">
    <title>3 Welten</title>
    <link>http://travvel.twoday.net/stories/5001278/</link>
    <description>Wir leben auf drei verschiedenen Planeten:&lt;br /&gt;
Der zeitintensivste Planet ist die Uni, das &quot;Womens Research Institute&quot;, Bücher und  Laptops, die Appartments, der Campus, die Profesorinnen, die Mitarbeiterinnen. Eine geistig sehr stimulierende und räumlich äusserst begrenzte Welt, garantiert Männerfrei und frei von anderen Zerstreungen. Das ist unser Globus. Ab und zu einen Spaziergang zum 2 Meilen entfernten Supermarkt, unglaublich. Dann gehts nämlich auf einen anderen Planeten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Welt ist eine typische, konservative Kleinstadt in den USA. Die Autos, die Kleidung, die Stores und vor allem die Häuser, die aussehen, als seien sie von einem Handwerker gezimmert und hätten von einem Bühnenmaler einen Anstrich verpasst bekommen. Spanplatten mit Lack? Und: Ist eigentlich jeder Amerikaner ein in England ausbebildeter Profi im Rasentrimmen oder hat einfach jeder einen Gärtner?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Welt ist eine, die nur in kleinen Scheiben begreifbar ist: Boston, Montreal, New York, L.A...wenns denn wahr ist, werde ich alle Städte besuchen dürfen in diesen zwei Monaten...</description>
    <dc:creator>neu.ling</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://travvel.twoday.net/topics/Boston_ia&quot;&gt;Boston_ia&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neu.ling</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-18T01:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://travvel.twoday.net/stories/5001275/">
    <title>Boston_ia</title>
    <link>http://travvel.twoday.net/stories/5001275/</link>
    <description>8 Wochen Zeit, um ein neues Land zu entdecken&lt;br /&gt;
8 Wochen Zeit, um zwei ambitionierte Projekte voranzubringen&lt;br /&gt;
8 Wochen Zeit, um sich mit 6 Studentinnen aus komplett anderen Welten zusammenzuraufen&lt;br /&gt;
8 Wochen Zeit, um möglichst viel zu lernen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit genau 8 Wochen kennen wir die Aufgabe: Einen Sommer lang an der Brandeis Uni bei einem Projekt assistieren und jeweils ein eigenes Projekt entwickeln. Das Ganze im Kontext mit Gender und Judaism.</description>
    <dc:creator>neu.ling</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://travvel.twoday.net/topics/Boston_ia&quot;&gt;Boston_ia&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neu.ling</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-11T01:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://travvel.twoday.net/stories/4994005/">
    <title>al-Dschumh&#363;riyya al-&#703;arabiyya as-s&#363;riyya</title>
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    <description>Syrien- ein duftendes Land!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir die tuerkisch/ syrische Grenze zu Fuss ueberqueren wollten, und unsere tuerkischen Lira genau bis zur Grenze berechnet hatten, wiesen uns die Soldaten zurueck. Die Grenze sei nachmittags geschlossen, wir sollten morgen wieder kommen!&lt;br /&gt;
Ahemmm, NEIN! Zum ersten, aber nicht zum letzten Mal stritten wir mit ein paar sturen syrischen MAENNERN..aber nun, was will man gegen zwei harmlose Frauen haben, die an Ruecken und Bauch bepackt wie zwei Riesenkaefer die Grenze ueberqueren wollen?&lt;br /&gt;
Nun, nach reichlich komischen Befragungen (zum Glueck trugen wir bereits seit Ankara staendig ein Kopftuch, in das man bei drohendem Lachanfall &quot;hineinlachen&quot; kann)..aber uns verging das Lachen schnell, als eine reichlich peinliche Durchsuchung folgte...natuerlich wussten die Soldaten auch, wo sie was zu suchen hatten...&lt;br /&gt;
In der naechstgelegenen Stadt fuhren wir zum Bushof und wollten nur noch weg. Dasselbe Prozedere drohte noch einmal, als ein Typ unser Gepaeck durchsuchen wollte, drumherum zehn Maenner, einer Gammliger als der Andere. Zum Gleuck ist Syrien auch das Land, in dem man als Frau &quot;gesonderte Behandlung&quot; erhaelt, wenn man sie denn einfordert. Wir verlangten nach einer Begruendung fuer die Durchsuchung...es entbrannte ein groesserer Streit zwischen den Maennern..in Syrien haben sich ehrlich gesagt noch so mancherlei Maenner wegen uns in die Haare gekriegt, aber das ist nun wirklich nicht unser Problem...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser erster Eindruck: damn dirty and dry, this country!&lt;br /&gt;
Waehrend in der Tuerkei alles sehr sauber war (ob wohl die EU damit irgendetwas zu tun hat? :-) ), saeumten hier farbenfrohe Ansammlungen von Muell die trockenen Ebenen und Staedte. Ausser einzelnen kleinen Siedlungen und etwas Militaer nur: trockenes Land, soweit das Auge reicht..20 Mio Menschen leben hier,ueber die Haelfte in den grossen Steadten, davon allein 5 Mio in der Hauptstadt Damaskus..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mann begleitet einen auf dem Besuch in Syrien:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Syria-BasharAlAssad&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/travvel/images/Syria-BasharAlAssad.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ein Phänomen, der Mann. So populär, dass er auf allen Autos, auf allen öffentlichen Plätzen und ohne Übertreibung auf Schritt und Tritt verfolgt. Und wie zurückhaltend die Leute sind, sie trauen sich nicht mal seinen Namen in den Mund zu nehmen. Und dann erst diese überwältigenden Wahlergebnisse: &lt;i&gt;&quot;Am 27. Mai 2007 wurde Baschar al-Assad bei einem Referendum ohne Gegenkandidaten nach offiziellen Angaben mit 97,62 Prozent der abgegebenen Stimmen in seinem Amt bestätigt und damit für eine weitere siebenjährige Amtszeit gewählt.&quot; &lt;/i&gt;(siehe Wikipedia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Syrien herrschte deutlich sichtbar eine andere Kleiderordnung als in der Tuerkei: Sehr wenige Frauen laufen ganz ohne Kopfbedeckung umher, es gibt eine relativ grosse Anzahl Frauen, die gaenzlich verschleiert sind (inklusive Handschuhe, ohne Augenschlitz.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;HPIM0605&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/travvel/images/HPIM0605.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt viele schoene Geschichten ueber Frauen zu erzaehlen aus diesem Land, aber leider auch viele Andere..&lt;br /&gt;
Ein etwas mulmiges Gefuehl machte sich nach wenigen Stunden Syrien in uns breit..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aber: Deir ez Sur, unser Tagesziel!&lt;br /&gt;
So sehr manche Gegenden von Einoede gepraegt sind, so pulsierend, farbig und unbeschreiblich sind die Staedte. Die Staedte erwachen zweimal taeglich zum Leben, dann aber richtig.&lt;br /&gt;
Und: das Leben draussen findet MIT den Frauen statt. Offensichtlich ermoeglicht die Kleiderordnung den Frauen einiges an Freiheit, was wir in der Tuerkei nicht sehen konnten. Sie sind Abends unterwegs, auch alleine..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am naechsten Tag wollten wir eine Stadt besuchen, die &quot;ancient&quot; sein sollte..wahrlich! Nach einer guten Stunde Fahrt durch kleine Doerfer wurden wir &quot;in the middle of nowhere&quot; abgesetzt, 30 km von der irakischen Grenze entfernt. In der Ferne: Ruinen. Wir versteckten unsere Tausender moeglichst gut und hielten das Swiss army knife einfach mal griffbereit. Schaden kanns ja nicht. Dann erreichten wir auch schon die ehemalige Handelsstadt Dura Europos, direkt oberhalb der wunderschoen gruenen Euphrat Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;HPIM0402&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/travvel/images/HPIM0402.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Guide chauffierte uns kurz vor Sonennuntergang per Motorrad durch diese Kleinstadt mit christlisten und juedischen Spuren.&lt;br /&gt;
Auch das ist Syrien: Fuer 5 Rappen eine Fuehrung durch eine verlassene Stadt und keine Touristen..&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;HPIM0417&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/travvel/images/HPIM0417.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Syrien hat, da auf der beruechtigte &quot;Achse des Boesen&quot; gelegen, seit dem 11. September Schwierigkeiten, Besucher fuer seine wunderbaren Schaetze zu gewinnen. Wir beide koennen dieses Land jedoch wirklich weiterempfehlen, wir durften wunderschoene Orte besuchen. Es gibt nur zwei Sachen, die wirklich stoeren: die Hitze und die Maenner. Aber eben, das wird sich wohl nicht aendern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur noch etwas: Palmyra. Eine Ministadt zwischen Dattenpalmen, mit Hauesern und Taxis, die stark an Cuba erinnern. Eine Karawanenstadt, die von Assyrern bewohnt wurde und anschliessen von Griechen und Roemer besetzt war. Ein Paradies, un keiner geht hin.&lt;br /&gt;
Ich kann Ansammlungen von Touristen nicht ausstehen, und deshalb traf es sich ganz gut :-) Nach etwa 2000 km ruhten wir uns in diesem Paradies fuer 24 h aus.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;53&quot; alt=&quot;PalmyraPanoramaZoom&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/travvel/images/PalmyraPanoramaZoom.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch noch nie eine Reise mit so sinnlichen Geruechen erlebt.. An manchen Strassenecken duftet es einfach so fantastisch, dass wir uns kneifen, kurz stehen bleiben, fuehlen und das Leben einatmen</description>
    <dc:creator>neu.ling</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 neu.ling</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-18T02:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://travvel.twoday.net/stories/4994000/">
    <title>Mitten in der Nacht gelandet in Istanbul rasten wir mit 170 ueber die Autobahn zwischen...</title>
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    <description>Mitten in der Nacht gelandet in Istanbul rasten wir mit 170 ueber die Autobahn zwischen den Kontinenten...die Stadt wirkt um diese Zeit friedlich, gut beleuchtet und unbelebt...tagueber allerdings hatten wir schnell genug von dieser Stadt. Unsere Gedanken schweiften bald schon in die Ferne, zu aufgesetzt zeigte sich das Bild Istanbuls: Jaja, wahrhaft tolle Touristenattraktionen, Hotelsiedlungen à la Walt Disney, das volle Programm von ueberhoehten Preisen..War das die 12 Millionen Stadt, die ich mir lebendig vorgestellt hatte? Die sich nicht zwischen Orient und Okzient entscheiden wollte?&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;HPIM03131&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/travvel/images/HPIM03131.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wir fuhren gerne weiter...Richtung Ankara, mit dem Bus: In der Tuerkei ist Busfahren sehr angesagt, es scheint DIE Fortbewegungsart! Auf den grossen Autogars kann man Tickets in alle Landesteile kaufen oder auch nach Teheran und weiter weg...Busfahren ist dort uebrigens auch eine durchaus angenehme Sache!Try it out!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt Ankara schien bei Nacht auch nicht wirklich sympathisch, was vielleicht daran lag, dass uns der Lonely Planet geradeaus in  Rotlichtivertel lotste..bei Tag allerdings: Aufatmen! Eine freundliche Stadt! Auf dem Markt wurden wir zwar etwas angeschaut, aber fuer Touri-Preise und Harassment waren wir inzwischen zu weit oestlich, was sehr angenehm ist!..Inzwischen hatten wir auch Kleidung und Verhalten soweit angepasst, dass wir gut als Turkinnen durchgehen konnten!Wunderbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber Sivas dann nach Dyarbakir, im Suedosten der Tuerkei! Es ist DIE Stadt der Kurden!Am otogar kamen wir fruehmogrgens an...Dort haetten wir von einer weit entfernt bekannten Familie abgeholt werden sollen. Nach einer Nacht im Bus und zwei Stunden in der Hitze warten waren wir, leicht ermattet, doch froh darum, von Polizisten aufgeriffen zu werden und im Head Office wieder aufgepaeppelt zu werden. Gleichzeitig versuchte der Chef persoenlich,  unsere Gastgeber  zu erreichen.. Sofort stellten sie mit einem Augenzwinkern klar, dass sie Kurden seien, was Anlass fuer eine Unterhaltung (fast) ohne Worte, dafuer mit viel Lachen gab.&lt;br /&gt;
Stunden spaeter dann in einer wohlhabenden tuerkischen Familie: gelebte Langeweile. Eine junge Frau, ein Kleinkind und ein Alter. Keine Kommunikation. Woerter und Gesten prallten regelrecht ab. Die fatale Komibation aus unserer Muedikeit, der unglaublichen Hitze und einer Desorientierung (wo zum teufel sind wir hier gelandet?) wirkten: wir harrten aus. Nach sieben Stunden wussten wir immer noch nicht, wer jetzt  die Person auf unserem Zettel war wer jetzt eigentlich hier wohnte. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ausblick-in-die-Austauschbarkeit&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/travvel/images/Ausblick-in-die-Austauschbarkeit.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dafuer hatten wir zwei Erwachsene vor uns, die permanent an diesem Kind rumzerrten und Traegheit, Langsamkeit und Schwere verbreiteten.&lt;br /&gt;
Raus hier! Als wir unsere Rucksacke wieder gepackt hatten und in irgendein Hostel umziehen wollten, kam Hatice nach Hause, eine junge Arztin, und brachte Licht ins Dunkel. Englische Erklaerungen fuer tuerkische Familienverhaeltnisse. immerhin :-)! So richtig willkommen schienen wir zwar immer noch nicht, aber wir studierten ausgiebig Familienkonstellationen, die Rolle der Frau im traditionell tuerkischen Haushalt, sozusagen :-)&lt;br /&gt;
Aber das war nicht Diyarbakir, die Stadt der Kurden! Die Stadt des wunderschoenen Volkes, das mutig und ausdauernd gegen Tuerken kaempft!!&lt;br /&gt;
Aber wir lernten ein klein wenig von ihrem Diyarbarkir kennen, am naechsten Tag. In den verwinkelten Gassen der Stadt, jenseits der Stadtmauer, in die sich kein Tuerke wagen wuerde. Unvergessliche Erlebnisse!&lt;br /&gt;
Abend dann wollten kamen wir moeglichst spaet nach Hause zur Familie, da wir keinen weiteren Abend in Lethargie verbringen wollten...und was war dort? Viele Leute wraen gekommen, um uns zu sehen, wir hatten uns in der Abwesenheit zur Attraktion gemausert und es wurde ein Festessen bereitet..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am naechsten Tag ging es schliesslich ueber die Grenze nach Syrien...was wir gerade hier erleben ist unglaublich anders, wir reiben uns noch die Augen, sozusagen :-)&lt;br /&gt;
Aber davon spaeter..</description>
    <dc:creator>neu.ling</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://travvel.twoday.net/topics/Middle+East&quot;&gt;Middle East&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 neu.ling</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-12T02:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://travvel.twoday.net/stories/3872891/">
    <title>auf auf!</title>
    <link>http://travvel.twoday.net/stories/3872891/</link>
    <description>Noch 14 Tage, dann gehts endlich los. Isabel und ich werden den Sommer 07 zwischen Istanbul und Israel verbringen, in der Tuerkei, Syrien, Libanon, Jordanien und Israel. Mit dem Bus werden wir zunächst einen Monat durch vier Länder reisen, um schliesslich in Beer Sheva in Israel anzukommen und dort an der Uni in einem Sprachkurs unser Hebräisch fuer sechs Wochen zu pimpen. &lt;br /&gt;
Wir wollen herausfinden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie die Luft in &lt;b&gt;A&lt;/b&gt;leppo riecht&lt;br /&gt;
der Kaffee in &lt;b&gt;B&lt;/b&gt;eirut &lt;br /&gt;
wieviel Grad &lt;b&gt;C&lt;/b&gt;elsius die Luft in der Wueste Negev ist&lt;br /&gt;
wie laut der Muezzin in &lt;b&gt;D&lt;/b&gt;amascus ruft &lt;br /&gt;
ob unsere &lt;b&gt;E&lt;/b&gt;inreise nach Israel problemlos klappen wird (nach all den &quot;bösen&quot; Laendern)&lt;br /&gt;
wie sich die &lt;b&gt;F&lt;/b&gt;rauen in Syrien kleiden &lt;br /&gt;
welche &lt;b&gt;G&lt;/b&gt;eschichte wir sehen (und welche wir erleben)&lt;br /&gt;
ob uns die &lt;b&gt;H&lt;/b&gt;itze wirklich in die Knie zwingt&lt;br /&gt;
ob wir eine nächte Reise in den &lt;b&gt;I&lt;/b&gt;ran planen&lt;br /&gt;
wie der Dattelsirup in &lt;b&gt;J&lt;/b&gt;erusalem schmeckt&lt;br /&gt;
was die Leute in Beirut ueber den letztjehrigen &lt;b&gt;K&lt;/b&gt;rieg erzaehlen &lt;br /&gt;
wie Kurdistans sagenumwobene &lt;b&gt;L&lt;/b&gt;andschaften in Wirklichkeit aussehen&lt;br /&gt;
wie der Sonnenaufgang in &lt;b&gt;M&lt;/b&gt;assada aussieht&lt;br /&gt;
ob man in &lt;b&gt;N&lt;/b&gt;ussaybin ueber die Grenze nach Syrien laufen kann&lt;br /&gt;
was zum Teufel das Wort &quot;&lt;b&gt;O&lt;/b&gt;rient&quot; alles bedeuten kann&lt;br /&gt;
Wie &lt;b&gt;P&lt;/b&gt;etra aussieht und danken, dass wir nicht so heissen &lt;br /&gt;
ob wir in &lt;b&gt;Q&lt;/b&gt;uamishle einen freundlichen Grenzposten vorfinden &lt;br /&gt;
was während der &lt;b&gt;R&lt;/b&gt;ushhour in Beirut passiert&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;S&lt;/b&gt;onne Sonne Sonne tanken&lt;br /&gt;
welche Städte der Ost&lt;b&gt;T&lt;/b&gt;ürkei den Kurden das Leben zumindest etwas einfacher machen&lt;br /&gt;
ob wir die Folgen von &lt;b&gt;U&lt;/b&gt;rbanisierung sehen&lt;br /&gt;
ob unsere &lt;b&gt;V&lt;/b&gt;erständigung auf English, Französisch, Hebräisch und Arabisch klappt&lt;br /&gt;
was &lt;b&gt;W&lt;/b&gt;assermangel, Wasserverschwendung, Wasseraufbereitungsanlagen wirklich bedeuten&lt;br /&gt;
wie es sich anfühlt, der &lt;b&gt;X&lt;/b&gt;enophilie zu frönen&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Y&lt;/b&gt;o, da weiss ich auch nichts &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Z&lt;/b&gt;urück kommen mit einem Kopf voll Bildern und Begegnungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reiseroute ist in geplant, das Visum beantragt, der Flug gebucht...</description>
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